Die Luftversorgung der Box erfolgt über eine stabile Metallgehäusepumpe mit einer Fördermenge von 40 l/min und einem Überdruck von ca. 1,5 bar oberhalb des atmosphärischen Drucks.
Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der Pumpe war die Verwendung einer kleinen, schnellen, aber ausreichenden Druck erzeugenden Vorrichtung, die in der Lage ist, das Boot in kurzer Zeit aus dem voll entleerten Zustand zu pumpen, gleichzeitig aber auch wiederholtes Ein- und Ausschalten während der Druckhaltung standhält.
Die Stromversorgung erfolgt über DC 12 V, herkömmliche schwingende Zigarettenanzünder oder bei Einbau über eine feste Stromversorgung.
Nach dem Einbau in das Luftsystem prüft die Box beim ersten Einschalten den aktuellen Druck, anhand der Daten kalibriert die Software die Sonde. Das sind später die Ausgangsdaten.
Mit der App können Sie auf Ihrem Telefon die gewünschten Druckwerte eingeben. Falls nicht SMART AIR BOX PRO+ WiFi verwendet wird, die Einstellungen können auf der Oberfläche des OLED-Displays vorgenommen werden. Die Software kalibriert die Sonde, die später als Ausgangsdaten dient.
Grundsätzlich müssen 3 Druckwerte angegeben werden.
Nach der Eingabe der gewünschten Druckwerte beginnt die Box mit den Pumpzyklen. Um das Schiff zu schützen, wird der Druck in 60 Sek. Perioden aufrechterhalten. Nach meiner Erfahrung dauert es 2 bis 5 Sekunden, um den richtigen Luftdruck zu erstellen. Muss die Box länger laufen, ist das Boot wahrscheinlich beschädigt und der Druckverlust ist so groß, dass es keinen Sinn macht, die Box zu benutzen. Nach 60 Sekunden schaltet die Software die Box ab und schaltet sie in den Standby-Betrieb.
Nach Erreichen des gewünschten Drucks erfolgt der Druckausgleich, die Sonde führt 25-30 Messungen pro Minute durch und ersetzt bei einem Druckverlust von 0,02 bar die fehlende Luftmenge. Die Sonde misst den Druck mit einer Genauigkeit von 0,01 bar. Im Display-Menü können Sie auch ein Testprogramm ausführen. In diesem Fall erhöht die Box den Druck mehrmals um 0,02 bar und führt dann die Abflusskorrektur durch. Wenn wir jedes Mal richtige Daten erhalten, kann die Box ohne Überwachung gelassen werden.
Wenn das Schiff nicht mikroleckend erscheint, und es den Druck auch tastbar hält, korrigiert die Box auch die Druckänderungen aufgrund von Temperaturänderungen.
Dadurch wird das Boot unter konstantem Druck gehalten, was die Ermüdung des Materials vorbeugt und die Verbindungspunkte schont.
Bei Rib-Schiffen ist es wichtig, dass die vordere Kammer meist nicht mit Wasser in Berührung kommt, so dass der Druckanstieg durch Sonneneinstrahlung viel größer ist. Dies kann auch durch die Verwendung von Box korrigiert werden.
Durch die Einstellung des Drucks in den Hauptkammern mit einer Genauigkeit von 0,01 bar wird eine deutlich höhere Stabilität und Steuerbarkeit erreicht. So können wir auch bei höheren Geschwindigkeiten sicher fahren.
Auch bei neuen oder jungen Schiffen können wir durch präzise und gleichmäßige Druckhaltung eine deutlich längere Lebensdauer erreichen.
Auf dem OLED-Display der Box oder in der App werden ständig der aktuelle Druck, die Batteriespannung, der Ein- und Aus-Zustand der Pumpe sowie der offene oder geschlossene Zustand des Ablassventils angezeigt.
Für den Fernzugriff wird kein WLAN benötigt, nur eine pre paid SIM-Karte (erreichbar für durchschnittlich 1000 HUF), mit der eine Internetverbindung mit dem Boot überall hergestellt werden kann. Wenn die Batterie im Boot in gutem Zustand ist, kann das System wochenlang ohne Aufladen funktionieren.
Um das Boot zusätzlich zu schützen, wurde ein mechanisches Ablassventil eingebaut, das bei einem kritischen Druckanstieg den Überdruck reduziert, falls ein Softwarefehler vorliegt oder die Batteriespannung nicht mehr ausreicht, um das Gerät zu betreiben.
Der Einbau erfolgt nach vorheriger Beratung mit modernsten pneumatischen Geräten, die auch bei extremen Wetterbedingungen stabil funktionieren.
Die direkte Verbindung von Luftkammern kann gefährlich sein, wenn eine der Luftkammern beschädigt wird. Daher können alle Luftkammern mechanisch sektioniert werden. Selbstverständlich kann das Pneumatiksystem auch unter dem starren Boden eingebaut werden. Es ist möglich, mehrere Box-Typen zu installieren.